Mit dem Thema Das Politische der Medien | Bildung widmete sich das diesjährige Magdeburger Theorieforum den Einschreibungen und Hervorbringungen des Politischen und der Politik in bzw. durch Medien. Die Veranstaltung fand vom 26. bis 27. Juni an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg statt und wurde gemeinsam von der Sektion Medienpädagogik der DGfE und der AG Medienkultur und Bildung, vertreten durch Andreas Weich und Nicola Przybylka, organisiert. Aus der AG beteiligte sich außerdem Birte de Gruisbourne mit ihrem Vortrag „Mehr als digitale Souveränität. Warum liberale Souveränitätsversprechen für einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien nicht ausreichen.“
Im Mittelpunkt des Theorieforums stand der interdisziplinäre Austausch zwischen Medienwissenschaft und Medienpädagogik. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei theoretischen Perspektiven und Begriffsverständnissen, etwa zum Handlungs- oder Dispositivbegriff, sowie Analysen und historischen Einordnungen gegenwärtiger plattformkapitalistischer, algorithmenbasierter und ‚cyberlibertärer‘ Bedingungen pädagogischer Subjektivierung und Praxis.
Ergänzend zu den Fachvorträgen bot ein themenspezifisches Open-Space-Format Raum für vertiefende Diskussionen und den gemeinsamen Austausch zu zentralen Fragestellungen:
- Wie und wo sind Medienwissenschaft und Medienbildung politisch?
- Was können wir medienpädagogisch/medienwissenschaftlich tun? Wo liegen medienpädagogische und medienwissenschaftliche Handlungsfelder?
- Welche Rolle spielen ‚Neutralität‘ und (politische und wirtschaftliche) Einflussnahme in Bildungs- und Medieninstitutionen?
Das vollständige Programm des Theorieforums finden Sie unter https://theorieforum.de/anmeldung/